Sie wollen einen Eintrag buchen?
Klicken Sie hier, wenn Sie sich
als Kunde anmelden und einen Eintrag buchen möchten.
als Kunde anmelden und einen Eintrag buchen möchten.
Kunden-Login
Haben Sie Fragen?
BVM Handbuch
InterviewerPool
www.bvm.org

BVM NET | Pressemitteilungen
comrecon° KG Marktdiagnostik & Strategieberatung
10.12.2009 - Der Stellenwert von System Safety
10.12.2009
Die Grundlagenstudie von comrecon° Marktdiagnostik & Strategieberatung zum Thema Safety im Auftrag der FH Campus Wien zeigt den Status quo zum Thema Safety in Österreich und Deutschland.
Die Studie wurde in mehreren qualitativen und quantitativen Phasen durchgeführt und zeigt deutlich notwendige Schritte auf, um die Sicherheit von Systemen und damit des Menschen und der Umwelt zu verbessern. Die Studie wurde im Zeitraum von Jänner bis November 2009 durchgeführt.
Die Begrifflichkeit des „Safety-Experten“ bzw auch des Bereiches „Safety“ ist derzeit breit gestreut. So fanden sich darunter Verantwortliche für Arbeitssicherheit genauso wie IT-Verantwortliche. Safety bedeutet aber das Arbeiten in sicherheitskritischen Bereichen zur Gewährleistung von Ausfallsicherheit.
"Im Bereich Safety liegt Österreich gegenüber deutschen Kollegen in vielerlei Hinsicht zurück. Das Thema hat in Deutschland bereits mehr Zugkraft und einen höheren Stellenwert. Deutschland geht mit mehr Systematik an das Thema heran, während Österreich doch noch mehr auf Altbewährtes setzt.", sagt Charlotte Hager, Geschäftsführerin von comrecon°.
Nichtsdestotrotz zeigt sich in beiden Ländern ein deutlicher Bedarf an Unterstützung. Gerade in Bezug auf Normen und Standards, beim Methodeneinsatz, bei der Festlegung der Requirements sowie bei den Skills und dem Know-how der Safety-Verantwortlichen generell werden Mankos sichtbar:
65% der Befragten sind der Ansicht, dass es zu wenig gut ausgebildete Safety-Ingenieure gibt.
71% sind der Meinung, dass die Mitarbeiter zu wenig Skills im Bereich Requirement-Engineeringhaben und 41% im Bereich Safety. Der Gesamtblick auf Safety und den Prozess fehlt in den meisten Fällen - es ist selten Systemverständnis vorhanden.
Bei 64% aller Projekte im safety-relevanten Bereich kommt es zu Anforderungsänderungen und 43% der Projekte werden zeitlich überzogen. Mehr Know-how, Effizienz und Wirtschaftlichkeit sind gefragt. In diesen Bereichen herrscht auch die größte Nachfrage an externer Hilfe. Drei Viertel der Befragten nahmen bereits externe Hilfe von Beratern, Unternehmen oder wissenschaftlichen Einrichtungen in Anspruch bzw. finden diese sinnvoll. Dies vor allem im Prozessmanagement, bei Requirementanalysen, bei der Durchführung von Safety-Assessments und Risikoanalysen sowie bei der Implementierung von Normen.
"Doch nicht nur die Safety-Experten auf Seiten der Zulieferer von Systemkomponenten, sondern auch die Auftraggeber müssen in die Pflicht genommen werden, denn bei ihnen werden die Gründe gesehen, dass es zu vielen Änderungen und Verzögerungen kommt. 79% geben an, das die Anforderungsspezifikationen zu ungenau sind und 62%, dass zu viele Änderungen gewünscht werden.", stellt Charlotte Hager fest.
Mehr als ein Drittel der Personen im Bereich Automotive arbeiten noch nicht nach der Norm ISO 26262. Die anderen erwarten die Norm, um gleiche Rahmenbedingungen herzustellen. Diese wird im Jahr 2011 als internationaler Standard erwartet und wird damit schlagend in der Branche, da Auftraggeber diese zunehmends in den Requirements fordern.
Es zeigt sich bei 90% der Befragten, dass der Stellenwert aufgrund der immer komplexer werdenden Systeme noch extrem oder eher steigen wird. Immer mehr Bereiche sind von Safety betroffen und immer mehr Systeme kommunizieren miteinander. Das heißt, der Bedarf an Sicherheit steigt. 82% meinen, dass die Beherrschung der Systeme immer schwieriger wird. Ein Safety Kompetenzzentrum findet daher großen Zuspruch. Der integrative Safetyprozess, nach dem die Effizienz und Effektivität des Projektes gesteigert und die Systemsicherheit gefördert wird, wird von 87% goutiert.
Die Erwartungen an das Safety Kompetenzzentrum liegen vor allem in der Aus- und Weiterbildung, aber auch im Aufbereiten von Wissen (Normen, Best cases, Methoden, Studien, Integratives Denken etc.), aber auch in der Hebung des Stellenwertes bei Auftraggebern und in der Bevölkerung.
Näheres zum Safety Competence Center Vienna - SCCV - erfahren Sie auf der Website: http://sccv.fh-campuswien.ac.at/
Kontakt:
comrecon° Marktdiagnostik & Strategieberatung
Charlotte Hager
Balthasar-Krauss-Gasse 6
A-2380 Perchtoldsdorf/Wien
+43 1 293 47 25
office@comrecon.com
www.comrecon.com
Kontakt:
comrecon° Marktdiagnostik & Strategieberatung
Charlotte Hager
Balthasar-Krauss-Gasse 6
A-2380 Perchtoldsdorf/Wien
+43 1 293 47 25
office@comrecon.com
www.comrecon.com









